BETON

Auf die Mischung kommt es an

Unser Betonwerk in Pupping zwischen Alkoven und Eferding besteht aus einer hochmodernen mikroprozessorgesteuerten Mischanlage. Vollautomatisch und normgerecht werden hier die verschiedenen Betonsorten hergestellt. Ständige Qualitätskontrollen sowie die Überwachung der Herstellung schalten mögliche Fehlerquellen sofort aus und sichern so die hervorragende Qualität unseres Produktes. Restbeton wird in der betriebseigenen Recyclinganlage umweltfreundlich wiederverwertet.

Um allen Beteiligten das Arbeiten auf der Baustelle zu erleichtern, sind mehrere unserer Mischfahrzeuge mit Förderbändern (zum Beispiel: Teleförderband bis 16 m) ausgestattet. Auch größeren Bauvorhaben steht durch den Einsatz von drei Betonpumpen mit Mastlängen bis zu 42 m nichts im Wege!

Forschung vor Ort

Im betriebseigenen Labor wird nicht nur die Eigenüberwachung unserer Produkte durchgeführt. Wir denken weiter und wollen uns für unsere Kunden verbessern. Deshalb entwickeln wir immer wieder neue Betonrezepturen. Durch den Einsatz unseres mobilen Labors erfolgt die Überprüfung der Betonqualität direkt auf der Baustelle.

BETON

Ein vielseitiger Baustoff

Beton ist der meist genutzte Baustoff der Welt. Er spendet Wärme, Schutz und eine angenehme Atmosphäre. Durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist Beton für unsere moderne Infrastruktur ein unverzichtbarer Bestandteil. Er wird im Ingenieurbau und im Hochbau sowie zur Gestaltung eingesetzt. Dazu gehören Sichtbeton, Betonpflaster, Betonmöbel und Ausbauprodukte wie Betonwerksteinplatten. Auch für den Außenbereich gibt es eine große Palette an vorgefertigten Produkten.

Beton besteht aus Zement (Bindemittel) und der so genannten Gesteinskörnung Sand und Kies (Zuschlagstoff). Gemeinsam mit Wasser bildet der Zement den „Zementleim“, der die Gesteinskörnung verbindet. Er erhärtet an der Luft und unter Wasser und verkittet die Zuschlagskörner fest und dauerhaft miteinander.

Beton ist formbar und durch Zusatzstoffe und -mittel in seinen Eigenschaften flexibel. Unterschiedliche Mischungen ergeben die verschiedenen Betonarten mit ihren besonderen Eigenschaften wie Tragfähigkeit, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Brand- oder Schallschutz.

Leichtbeton

Leichtbeton wird für wärmedämmende Bauteile im Wohnungsbau verwendet sowie dort, wo für Transport, Montage oder Gebrauch ein leichter Beton benötigt wird.

Normalbeton

Normalbeton wird im Wasser-, Verkehrs-, Brücken, Wohnungs-, Industrie- und Gewerbebau eingesetzt. Er ist die am häufigsten verwendete Betonart.

Schwerbeton

Schwerbeton wird zumeist als Strahlenschutzbeton zur Abschirmung von zum Beispiel Röntgenstrahlung im medizinischen Bereich verwendet. Weitere Anwendungen sind Ballastgewichte in Schiffen oder Kontergewichte bei Kränen und Brückenwiderlagern.

TIPP

Die richtige Betonbestellung

Damit wir schnellstmöglich und ordnungsgemäß liefern können, benötigen wir von Ihnen einige Angaben zur Bestellung.

1. Besteller und Baustelle sowie die Auftraggeberanschrift

  • Firmenwortlaut bzw. Vor- und Zuname
  • Straße, Hausnummer, PLZ und Ort
  • Bezeichnung der Baustelle
  • Angaben für Zufahrtsbeschränkungen

2. Betonmenge

3. Zeitpunkt der Lieferung

  • Wir sind bemüht, Ihre Bestellung zu dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt zu liefern.

4. Betongüte und Betonbezeichnung

  • Druckfestigkeitsklasse
  • Expositionsklasse (Umweltklasse)
  • Besondere Eigenschaften wie Pumpbeton, Sichtbeton,…
  • Konsistenz
  • Größtkorn der Gesteinskörnungen
  • Zementsorte und Güteklasse

5. Zusatzbestellungen

  • wie Betonpumpe, Rüttler, (Tele-)Förderband,...

Hinweis:

Nachträgliche Wasserzugabe bei Lieferung von Transportbeton ist schädlich, weil dadurch der Wasserbindemittelwert und in der Folge die Werkstoffeigenschaften negativ beeinflusst werden können.

Das bedeutet:

  • Der Beton wird porös und wasserdurchlässig
  • Die Rissbildung des Betons wird gefördert und es kommt zum Absanden der Oberfläche
  • Der Beton wird weniger widerstandsfähig gegen chemische Angriffe
  • Die Entmischungsneigung wird gefördert und es kommt zu unsauberen Schichtflächen und Sandnestern
  • Im Winter kann es zu Frostschäden kommen
  • Die Festigkeit des Betons wird reduziert